IT-Fokus im Jahr 2019: Was hat Prio für deutsche und amerikanische CIOs?

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IT-Fokus im Jahr 2019: Was hat Prio für deutsche und amerikanische CIOs?

Die Unterschiede zwischen Deutschland und USA
sind gering, und ein Bereich sticht am meisten raus.

compass on a wooden table

Das Jahr 2019 hat gerade erst begonnen und ist trotzdem schon geprägt von Trends, die die Richtung für IT-Verantwortliche weisen werden. Welche Themen werden CIOs in diesem Jahr am meisten beschäftigen und wofür geben sie ihr Geld aus? Gibt es gravierende kulturelle Unterscheide zwischen Deutschland und den USA?

OTRS hat vom 1.-17. Dezember eine Umfrage unter mehr als 230 IT-Verantwortlichen in Deutschland und den Vereinigten Staaten durchgeführt und kam zu folgenden Ergebnissen:

Das größte Budget geben deutsche CIOs für Künstliche Intelligenz aus

Fast 30 Prozent der deutschen IT-Verantwortlichen werden den größten Teil ihres Budgets in diesem Jahr laut Umfrage für Verbesserungen und Upgrades im Bereich Künstlicher Intelligenz ausgeben.

Dahinter folgen die Bereiche Innovation von veralteten Systemen (23 Prozent) und Sicherheit (19 Prozent), gefolgt von Ausgaben für die Verbesserung der IT-Infrastruktur (13 Prozent) sowie für Mitarbeiterwachstum (10 Prozent) und Weiterbildung (7 Prozent).

Am meisten Zeit werden CIOs in diesem Jahr der Digitalen Transformation widmen, das geben 20 Prozent der befragten deutschen IT-Verantwortlichen an.

Über ein Drittel (34 Prozent) der Befragten in Deutschland ist in Hinblick auf Cyberkriminalität besorgt, 21 Prozent zeigen sich sogar sehr besorgt. Dabei gibt über die Hälfte der befragten CIOs (51 Prozent) an, für die Bewältigung von Sicherheitsvorfällen vorbereitet zu sein.

Genauso wie bei den deutschen Kollegen liegt der Fokus des Investments auf Künstlicher Intelligenz.

Amerikanische CIOs investieren das größte Budget auch in KI, obwohl die Besorgnis zum Thema Sicherheit noch größer als in Deutschland ist

Folgende Ergebnisse haben sich in den USA herauskristallisiert:

Cyberkriminalität stellt ein großes Problem für über 60 Prozent der befragten IT-Profis in den USA dar, sie sind entweder besorgt oder sehr besorgt über Cyberkriminalität. Hier scheint die Besorgnis noch größer als in Deutschland zu sein. Vermutlich liegt das daran, dass es noch keine klare Datenschutzrichtlinie wie die DSGVO gibt.

Interessanterweise ist dies aber scheinbar trotzdem nicht der Hauptbereich, in den amerikanische IT-Verantwortliche in diesem Jahr investieren. Genauso wie bei den deutschen Kollegen liegt der Fokus des Investments auf Künstlicher Intelligenz. Das geben 23 Prozent der Befragten an. Dahinter folgen mit 21 Prozent schon Ausgaben in Fortbildungen, Workshops und Trainings für IT-Mitarbeiter, während 17 Prozent angeben, hauptsächlich in Verbesserungen der Infrastruktur zu investieren.

Die Hauptthemen im Rahmen des zeitlichen Investments sind Sicherheitsanpassungen (21 Prozent) und Cloud-Lösungen (17 Prozent).

Schlussfolgerung: Bedürfnisse von deutschen und amerikanischen CIOs liegen gar nicht so weit auseinander

Die Ergebnisse zeigen, dass die Prioritäten von deutschen und amerikanischen CIOs gar nicht so weit auseinander liegen. Gemeinsam haben beide Nationalitäten, dass sie tatsächlich das größte Budget für KI ausgeben möchten und große Besorgnis im Rahmen der Cyberkriminalität empfinden. Kein Wunder angesichts der neuesten Hacker-Angriffe, bei denen Hacker die privaten Daten von Hunderten deutschen Politikern und Prominenten im Netz veröffentlicht haben. In den Vereinigten Staaten kam es zu einer der größten Datenschutzverletzungen aller Zeiten, als die Starwood-Hotelkette gehackt wurde und 500 Millionen Kundendaten verloren gingen. Dies sind zwei von unzähligen Beispielen für die laufende Cyberkriminalität.

Ein deutlicher Unterschied ist das Thema „Mitarbeiter“. Hier scheinen US-IT-Verantwortliche weit mehr in Neueinstellungen und Förderungen zu investieren als die deutschen. Amerikaner geben diesen Bereich als zweite Priorität direkt nach Künstlicher Intelligenz an, während diese Themen in Deutschland auf die Prioritäten der vierten und fünften Ebene fallen.

Wie die Ergebnisse zeigen sieht es so aus, als könnte sich 2019 zu einem Jahr des Umbruchs in der gesamten IT-Branche entwickeln.

OTRS unterstützt Prioritäten

Ein Großteil der in 2019 notwendigen Aktionen kann über eine Service Management Software wie OTRS abgewickelt werden. So bietet die OTRS Group als Experte für Cybersicherheit mit STORM ein Produkt an, das Unternehmen dabei unterstützt, End-to-End-Prozesse zur Bewältigung sicherheitsrelevanter Vorfälle einzurichten und konsequent umzusetzen. Dies macht es für Sicherheitsteams schneller und einfacher, auf Hacker und Cyberkriminalität zu reagieren und trägt dazu bei, einen Teil des Stresses zu reduzieren, den CIOs im kommenden Jahr erwarten.

Ebenso erfüllt OTRS die CIO-Ziele bei der Implementierung von KI-Lösungen im Jahr 2019. Die Service Management Software unterstützt alle ITIL-Anforderungen und digitalen Transformationsprozesse, nutzt aber auch Automatisierungs- und KI-Prinzipien zur Beschleunigung und Verbesserung der IT-Workflows. Mithilfe Künstlicher Intelligenz kann jede Art von Prozess – von der Einstellung bis hin zur Gerätebestellung – innerhalb von OTRS definiert und automatisiert werden.

Wie die Ergebnisse zeigen sieht es so aus, als könnte sich 2019 zu einem Jahr des Umbruchs in der gesamten IT-Branche entwickeln. Angesichts der Tatsache, dass die Führungskräfte das maschinelle Lernen in einem hohen Tempo vorantreiben und dass Hacker genauso schnell agieren, um Daten zu sammeln, kann jeder Schritt zur Verbesserung und Beschleunigung der IT entscheidend sein.

Sind Sie mit diesen Prioritäten einverstanden? Können sie auf andere Teile der Welt übertragen werden? Wenn nicht, was steht auf Ihrem Terminkalender für dieses Jahr?